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Ausgabe 729
2012-05-17 > 2012-05-23
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The Love Food

Vegane Küche für jederman

Die Nachricht erreichte uns am 16. Juli per E-Mail. An dem Tag wurde der erste portugiesische Blog über die Vegane Küche online gestellt. Veganismus beinhaltet eine weitreichende vegetarische Ernährungsweise, und neben Fisch und Fleisch, wird auch auf den Verzehr von Eiern, Milch und anderen tierischen Lebensmitteln wie Honig verzichtet.
Bruno Filipe Pires, Ausgabe 637 (29 Jul 2010), Ohne Kommentare »

Urheber der Seite ist Maria de Oliveira Dias, 28 Jahre, Autodidaktin, die sich seit ihrem zwölften Lebensjahr vegetarisch ernährt. Mit 17 Jahren zog sie nach Paris, wo sie eine Schauspielausbildung absolvierte und ihre vegetarischen Rezepte “zu einer Zeit, in der sie sehr von der französischen Kochkunst beeinflusst wurde” weiterentwickelte. Aktuell lebt sie in Zentralportugal, wo sie einen biodynamischen Gemüsegarten betreibt, und sich ihre Zeit zwischen dem Projekt «The Love Food» und ihrem Job im Businessmanagement aufteilt.

Sie richtet sich an “alle Menschen, die eine gesündere Ernährung wünschen, leichter und nahrhafter, ohne übermäßig viel Fett und mit so wenig Zucker wie möglich.” An diejenigen, die “gerne mehr Informationen über die praktischen Aspekte der vegetarischen Ernährungsweise, oder sogar die vegane Ernährung, hätten”. “Ich entschloss mich ein Projekt zu entwickeln, um die vegane Kochkunst so zu präsentieren, wie ich glaube, dass sie sein sollte: simpel, günstig, einfach in die Tat umzusetzen und mit einem köstlichen Ergebnis”.

“Ich möchte außerdem zeigen, dass die Zutaten für die vegane Küche günstig sein können”. Maria de Oliveira Dias möchte “einen sehr wichtigen Aspekt einbeziehen: Alle meine Rezepte sollen überzeugen. Und ich hoffe auch die überzeugtesten Fleischesser umstimmen”. Ein sehr ehrgeiziges Ziel? Das Projekt «The Love Food» beinhaltet auch glutenfreie und für Diabetiker geeignete Rezepte, die laut der Urheberin nicht einfach zu finden sind, und hilft so diesen Menschen bei einer alternativen Ernährung.

Mit der Frage konfrontiert, ob das nicht eine zu radikale Lebenseinstellung sei, wiegelt sie ab: “Die Menschen, die einer vegetarischen oder veganen Ernährung nachgehen, machen dies in den meisten Fällen aus freien Stücken. Einerseits, um Tieren keinen Schaden zuzufügen und um einen umweltbewussteren Lebensstil zu führen. Zum anderen, um sich gesünder zu Ernähren und sich dadurch vitaler zu fühlen. Das ist rundum positiv. Und so stellt sich die relevante Frage: Was kann daran falsch sein?” Obwohl aktuell alles in Form des Blogs präsentiert wird, werden für das Voranbringen des Projektes weitere Pläne geschmiedet, und die Autorin hält es für möglich, dass demnächst ein Buch oder anderes Medium erscheint.

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