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Martinhal Beach Resort & Hotel
Gastfreundschaft von ganzem Herzen

Das Hotel am Strand, das sie letzten Monat eröffnet haben, hat bereits 95 neue Stellen geschaffen und 100 weitere sind in Aussicht. Für ein Gebiet, das so oft von der restlichen Algarve einfach “vergessen” wird, scheinen diese Neuigkeiten - besonders zu Zeiten mit Untergangsstimmung - ein willkommenes Licht am Horizont.
Wir haben die Sterns besucht und uns ihre einmalige Philosophie erläutern lassen.
“Bei jedem Schritt, den wir auf dieser unglaublich langen Reise gemacht haben, war uns bewusst, dass die Entwicklung in die richtige Richtung gehen muss – für Sagres, für Portugal und natürlich auch für uns,” erzählt Chitra, 39, die in Singapur aufgewachsen ist, wo Arbeitsethik bereits früh erlernt wird. Sie ist Elektroingenieurin mit MBA (Master of Business Administration), Wirtschaftsprüferin und dreifache Mutter (ein weiteres Kind ist unterwegs). “Meiner Meinung nach bedeutet ein Anwesen auch riesige Verantwortung. Die Interessen der Öffentlichkeit müssen gewahrt werden.”
Aber was hat die beiden auf Martinhal setzen lassen – vor zehn Jahren noch eine abgelegene Bucht am Rande Südwest-Europas, mit gerade mal zwei Bars aus Backstein und viel Gestrüpp und Fels?
“Leidenschaft!” lächelt Roman, 42, spontan – obwohl seine Frau darauf bedacht ist, die rationalen Gründe aufzuführen, die dahinter stehen: “Abgesehen von unserer hellen Freude einen so wunderschönen Strand gefunden zu haben, bestand die Tatsache, dass er mitten in einem Naturschutzgebiet liegt, mit einer historischen Festung am Ende der Straße. Niemand erzählt einem irgendetwas über Sagres, wenn man hier ankommt; aber es ist ein wirklich außergewöhnlicher Ort. Finis terra, das Ende der Welt, Kap São Vincente - wo all die großen Entdecker losgesegelt sind! Plus der Tatsache, dass die Schnellstraße Via do Infante sich damals der Fertigstellung näherte; die Autobahn für die Nord-Süd-Verbindung bedeutete für die Algarve eine gute Erreichbarkeit aus Lissabon; Faros Flughafen verdoppelte seine Kapazität; es gab die ersten günstigen Fluganbieter. All das kam zusammen! Wir hatten keine Zweifel, dass wir es schaffen könnten. Dieser Traum würde in Erfüllung gehen! Wir haben mit der Entwicklung von Häusern begonnen, wussten aber immer, dass ein Hotel das Herzstück sein würde. Es sollte nicht nur eine weiterere Wohnsiedlung entstehen”…
“Aber nicht alle konnten erkennen, was wir sahen,” führt Roman aus, ebenfalls MBA. “Unsere beiden Elternpaare standen kurz vor einem Herzinfarkt…”
Glücklicherweise überzeugte die Kraft des festen Glaubens des Paares in Kombination mit ihrem Geschäftssinn ein anderes Duo mit an Bord zu gehen. Nigel Chapman und Nicholas Dickinson haben in Großbritannien die Four Winds Luxury Family Hotel Gruppe aufgebaut und waren bereit für eine internationale Herausforderung.
“Wir haben ein Jahr lang nach den richtigen Partnern für das Hotelprojekt Ausschau gehalten,” erklärt Chitra. “Wir haben dargelegt, dass wir uns von der Mehrheit der Hotels unterscheiden wollen, die von Bauunternehmen getragen werden - und nicht unbedingt aus Sicht eines Hoteliers gestaltet werden. Wir wollten ein Produkt, das von Anfang an alle Interessen vertritt…”
Das Ergebnis ist jetzt für jeden klar zu sehen. Wunderschön gestaltete, ansprechend dekorierte Zimmer und Einrichtungen, mit hochwertigen Produkten, ohne Abstriche.
“Ich kann mir keinen schöneren Arbeitsplatz vorstellen”, sagt der Rezeptionist Eduardo und lässt seinen Blick über das leise auflaufende Meer schweifen. “Alles hier ist perfekt.”
“Wir haben großartiges Personal,” freut sich Chitra. “Es ist hochqualifiziert, mit der richtigen Einstellung. Es lächelt – aus Überzeugung. Wir arbeiten hier mit einer Gastfreundschaft, die tief aus unseren Herzen kommt – und die Resonanz der Gäste war bisher einhellig sehr positiv.”
Im Einklang mit ihrem Konzept “Unternehmerische Verantwortung in sozialen Belangen” hat das Paar die “Martinhal Academy” ins Leben gerufen, um Hand in Hand mit den lokalen Arbeitsämtern zu agieren und Menschen für den Industriezweig Hotellerie zu schulen.
“Wir möchten soviele Menschen aus der Gegend beschäftigen wie möglich”, erklärt Chitra und setzt hinzu, dass das Resort Aktivitäten im Freien aller Art und somit auch die örtlichen Unternehmen fördern möchte. Windsurfen, Surfen, Vogelbeobachtung, Reiten, Radfahren, Spaziergänge, Tauchen, Fischen sind nur einige der vielen Möglichkeiten, die sich hier bieten. Das Hotel verfügt bereits über eine Fahrradflotte, die zum Ausleihen bereit steht.
Eine andere Art die Gemeinschaft mit einzubeziehen ist dem “Village Square” im Herzen des Resorts zu verdanken. “Wir beabsichtigen, es geschäftig zu halten – voller Leben, mit regelmäßigen Veranstaltungen, Märkten, Workshops, Konzerten. Die Idee dahinter ist, das Leben der lokalen Bevölkerung mit einzubringen – und dadurch eine Atmosphäre zu schaffen, die unseren Gästen zugute kommt.”
“Ganzjähriger Tourismus IST möglich”, betont Chitra, “aber man muss die Möglichkeiten und das Konzept haben, um dies zu sichern.”
Zu dem Resort gehören fünf verschiedene Poolbereiche (einer drinnen), ein Spa, Fitnessräumlichkeiten, Tennisplätze, Paddel-Tennisplätze, eine multifunktionelle Sporthalle, drei Gourmetrestaurants und andere kleinere Bereiche mit Snacks und Getränken, Geschäfte (mit lokalen Produkten) – dazu alle möglichen Aktivitäten für Kinder und Teenager, Konferenzräume… Kurz gesagt, für jeden etwas, und das zu jeder Jahreszeit.
Aber was ist mit dem aktuellen wirtschaftlichen Klima? Erwarten sie viel zur Zeit der Weltwirtschaftskrise?
“Je einmaliger das Produkt, desto größer ist die Chance zu überleben,” sagt Chitra. “Auch während der Rezession brauchen die Menschen eine Auszeit und Urlaub – und Portugal hat so viel zu bieten. Als touristisches Ziel haben wir alle Chancen es zu schaffen.”
“Es kommt ganz darauf an, wie man die Dinge betrachtet,” fügt Roman hinzu. “Die Menschen denken so oft, dass das Glas halb leer ist - wir müssen ihnen klarmachen, dass es eigentlich halb voll ist! Das ist so ein wichtiger Punkt für die Mentalitäten. Wir haben es hier in Portugal “gut” – ganz gleich, was die Nachrichten uns einbläuen. Es ist ein wunderschönes Ferienziel mit freundlichen Menschen, herrlichem Klima und Essen, Kultur, Geschichte… Der ideale Ort für die Ferien – und Martinhal ist magisch. Man kann hier stundenlang sitzen und einfach nur auf das Meer schauen…”








