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Doris Wroblewski
Du bist, was Du isst

Sind sie übergewichtig, leiden Sie unter Allergien; haben Sie Bluthochdruck, Kopfschmerzen, Rheuma, hohe Cholesterin-Werte, einen Bandscheibenvorfall oder etwa Diabetes? Die Liste könnte um einiges verlängert werden. Wer sauer isst, lebt in der Regel gestresst, ist nervös, gereizt, unausgeschlafen, aggressiv. Wer sauer lebt, ist empfindlich gegen Licht, Lärm, Kälte, Hitze, lebt oft mit einschlafenden Händen, Füßen und Beinen, hat tränende Augen, leidet unter Pickelbildung und Schweißausbrüchen. Auch Sodbrennen ist ein Indikator für die Übersäuerung des Körpers, darüber hinaus vermehrte Infektionsanfälligkeit und ständige Müdigkeit.
Algarve123 und Doris Wroblewski sprechen über das neue Buch. Es trägt den Titel „Hilf Dir selbst: Teil-Fasten mit Basischer Kost“. Wie viel von dem, was sie schreibt, wird von der Allgemeinen Medizin anerkannt? Die Autorin entgegnet, dass ein gesunder Organismus alle anfallenden Säuren problemlos über Niere, Leber und Darm ausscheiden könne. Säuren würden ebenfalls bei Nacht, im Schlaf neutralisiert und über Haut und Lunge ausgeschieden. Sie stellt die Allgemeinmedizin nicht infrage. Wie gesund aber ist unsere Lebensweise im Jahre 2010? Wissen wir eigentlich, woher unsere Lebensmittel stammen, welche künstlichen Konservierungsstoffe lange Transportwege und extrem lange Haltbarkeit garantierten? Was heißt in dieser Zeit eigentlich noch „frisch“, fragt die Heilpraktikerin und verweist auf gesunde Ernährungspraktiken. Welche Krankheiten werden durch künstliche Aromastoffe in unseren Körpern ausgelöst?
Die natürliche Ausscheidung von Säuren werde heutzutage durch einseitige, eiweißbetonte, ungesunde, falsche Ernährungs-und Lebensweise, ungesunde Arbeitsbedingungen, Bewegungsmangel, Medikamente, Zusatzstoffe im Trinkwasser, Umweltgifte und gestörte bakterielle Darmbesiedelung extrem beeinträchtigt. Schichtarbeit und lange Arbeitszeiten vor Bildschirmen schaffen Schlafstörungen. Für die Heilpraktikerin Doris Wroblewski ist es deshalb kein Wunder, dass die Übersäuerung des menschlichen Organismus eine Ursache für viele Krankheiten in unserer modernen Zivilisation ist.
Hilf Dir selbst! Doris Wroblewski ist eine Befürworterin der Selbsthilfe. Diese begänne immer auch mit der einfachen Enthaltsamkeit. Fasten habe eine jahrtausendealte Tradition religiösen Ursprungs. Fasten hätte immer eine ausgleichende Funktion auf das Übermaß an Ernährungs-Angeboten. Ihr Ratgeber gibt auf mehr als 300 Seiten ausführliche Informationen, wodurch Krankheiten entstehen können, wie sie sich auf Körper, Geist und Seele auswirken und Anleitungen, mit welchen Techniken man sie überwinden lernt. Sie münden in eine Weisheit, die da lautet: instinktives Essen. Es gäbe keine gesunde Ernährung, die für alle Menschen zum gleichen Zeitpunkt die allein richtige sei. Es ginge immer um das harmonische Wohlbefinden von Körper, Seele und Geist und um die Säure-Basen-Balance im Körper. Die Autorin betont „aus meiner Sicht kann uns unser Organismus sehr wohl signalisieren, worauf es ihm in der Situation heute besonders ankommt, sofern er jeden Tag eine große Auswahl hat und sich nicht vor lauter Hunger auf das nächst Beste stürzt…
“Was für den einen zu essen sinnvoll und gut sei, könne für den anderen schädlich sein. Neben jeder Krankheitsgeschichte gäbe es auch eine eigene individuelle Gesundheitsgeschichte in jedem von uns. Das unterscheidet uns Heilpraktiker von Ärzten. Nur unser eigener Organismus wüsste letztendlich, was er bräuchte, was ihm fehlte und was ihm gut täte. So rät sie ihren Lesern: „Hören Sie wieder auf ihre innere Stimme, sie ist ständig da, nur beachten wir sie häufig nicht.“
Zwei Fragen, zwei Antworten. Wie könne ein Mensch herausfinden, ob er sauer oder basisch sei? Und wie könne einer, der noch nie gefastet habe, den Einstieg in das Fasten finden? Sauer sei derjenige, dessen Körperflüssigkeiten saure pH-Werte hätten, die eigentlich und überwiegend basisch sein müssten. Die Heilpraktikerin Doris Wroblewski unternimmt das Diagnoseverfahren mit Hilfe eines Dunkelfeldmikroskops. Sie untersucht das Blut auf die Aneinanderreihung und Verklumpung der roten Blutkörperchen (Erythrozyten). Die Heilpraktikerin versucht es mit einem Vergleich zu erklären: „Wir sehen am Tag keine Sterne, aber ohne Licht, nachts, sehen wir sie ohne jeden Zweifel.“ Durch die Dunkelfeldmikroskopie lassen sich frühe Hinweise auf eine beginnende Blutazidose (Blutübersäuerung), einen Blutbasenmangel geben. Beim Teilfasten mit basischer Kost handele es sich um die Entsäuerung des Körpers. Man könne tage-, wochen- und sogar monatsweise „Ernährungssünden“ erkennen und ganz langsam korrigieren. Teilfasten ermögliche die Umstellung der Ernährungsweise in Harmonie mit der notwendigen Umstellung der Lebensweise. Auf die Frage, was Doris Wroblewski selbst zusätzlich Gutes für ihren eigenen Körper tut, zählt sie Schwimmen, Tennis spielen und Wandern auf. Die schlanke Mittsechzigerin trinkt viel Wasser und liebt Massagen, die ebenfalls entsäuern. Und schlafen, schlafen, schlafen! Ein gesunder Schlafplatz, die richtige Atmung, sich warm halten und trotzdem viel Bewegung bringen einen zurück ins Lot.
Doris Wroblewski rät ihren Lesern darüber hinaus, nur unbestrahlte und keine genmanipulierten Lebensmitteln zu kaufen; frisches Obst und Gemüse einzukaufen, das auf natürlichem Erdreich ohne Chemie gewachsen ist, nur in Geschäften des Vertrauens oder beim Bauern selbst zu kaufen: LEBENSmittel und keine NAHRUNGSmittel! Esskastanien und Maronen, kaltgepresstes Olivenöl und getrocknete Feigen helfen bei der Entsäuerung, Milchprodukte verhindern die Entsäuerung und Entgiftung. Sie empfiehlt auch den Genuss der Mahlzeiten: sich Zeit nehmen und mit den Augen essen. Auch Freude macht satt. Doris Wroblewski: „Essen Sie beim Teilfasten von einer Frucht, einem Gemüse, bis Sie merken, Ihr Organismus benötigt nicht mehr davon, sie sind satt…“
Was ist gut für mich und wie viel? Um diese eingangs gestellte Frage drehen sich viele Antworten. Wer nicht zu viel isst und nicht zu wenig, regelmäßig mehrere kleine Mahlzeiten am Tag, Gemüse und Obst inklusive, mit genügend Flüssigkeit durchflutet und sich genügend Zeit zum Leben nimmt, dürfte sich schon bald wieder etwas gesunder fühlen.
Was ist Dunkelfeldmikroskopie
In einem Tropfen Kapillarblut, entnommen der Fingerbeere, erkennt man neben den weißen und roten Blutkörperchen viele Partikel, die für eine Diagnose nach Professor Dr. Günther Enderlein in der Dunkelfeld-Mikroskopie (DFM) wichtig sind. Sie können selber sehen, Blut ist nicht steril. Je nach Gesundheitszustand / Krankheitsbild lassen sich Veränderungen der Blutzellen und/oder der Symbionten, der „Mitbewohner“ im Blut beobachten. Belastungen mit Harnsäurekristallen, Zelltrümmern und/oder Bakterien/Parasiten sind im Blut auf diese Weise ebenfalls nachweisbar.
Eine wichtige Diagnosemöglichkeit ist die Beurteilung der roten Blutkörperchen, der Erythrozyten. Sie sorgen für den Abtransport der Zellabbauprodukte und bringen gleichzeitig aus den Lungen den notwendigen Sauerstoff zu jeder einzelnen Zelle. Eine „Geldrollenbildung“, das Zusammenballen mehrerer Erys, ist ein erster Hinweis auf Durchblutungsstörungen. Kalte Hände und Füße, später Krampfadern, Hämorrhoiden, Thrombosen bis zu Herz-/Hirninfarkt sind mögliche Folgen. Es kann aber auch ein Hinweis auf eine poröse Darmschleimhaut sein, das „leaky gut syndrom“.








