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Internacional Clube de Almancil
Eine Schule der Champions

„Der International Club Almancil ist ein Verein mit einem hohen Ausbildungsniveau und gehört zu denen mit den meisten gewonnenen Titeln an der Algarve. Wir haben alles erobert, was es zu gewinnen gab.
Letztes Jahr waren wir das einzige Team in der ersten Liga der nationalen Junioren-Meisterschaft“, beginnt Luis Carlos Donnes zu erklären.
„Unser wichtigstes Ziel ist zu versuchen, Jahr für Jahr unseren jungen Menschen die bestmöglichste Ausbildung zu bieten, vor allem den Kleinsten. Sie sind unsere größte Investition. Bis vor zwei Jahren haben wir keinen Beitrag von den Eltern genommen“, sagt er.
Die „Kleinsten“ sind Kinder zwischen fünf und zehn Jahren, die früh beginnen, Teamarbeit und Gemeinschaftsgeist zu entwickeln. „Wir haben Athleten, die uns inzwischen verlassen haben und im Moment in Erstliga-Vereinen spielen, wie zum Beispiel Olhanense“.
Und der junge Joshua Silvan wurde in die U-21 Nationalmannschaft aufgenommen. Wir haben momentan fünf Junioren, die kurz davor stehen, an der ersten Spielklasse teilzunehmen.
Wir haben zum Beispiel einen Sportler, der möglicherweise beim FC Porto spielen wird, und einen anderen für Nacional da Madeira“, berichtet er.
„Ich pflege zu sagen - und ich halte es für wichtig -, dass sie alle eine Ebene im Leben erreicht haben, die in Bezug auf Disziplin, Strenge und Arbeit vom Sport herrührt.
Wir ermutigen unsere jungen Menschen, das was sie beim Fußball lernen, im Leben anzuwenden“, fügt er hinzu.
In der Tat, die Ausbildungsarbeit dieses Vereins beschränkt sich nicht auf das Erlernen dieses Sportes. Der Sitz „dient auch als Nachhilfe-Zentrum. Wenn die jungen Menschen aus der Schule kommen, können sie dort vor dem Training ihre Hausaufgaben erledigen“, erklärt er.
„Bald werden wir ein Projekt präsentieren, das eine Verbindung zwischen Schule und Fußball bildet.
Es wird eine Brücke zwischen den Lehrern und unserer Ausbildung schlagen, um wirklich den Stand der Schüler zu erfahren, und damit wir mit dem pädagogischen Teil interagieren können“, sagt der Präsident.
„Die Fußball-Schulen müssen sich entwickeln. Wir sehen oft, dass Kinder bestraft werden, weil sie keine guten Schulnoten haben. Und die Eltern verbieten ihnen zum Training zu gehen.
Daher bevorzugen wir es, den Kindern diese zusätzliche Ausbildung zu geben, um trainieren zu können. Sonst verlieren alle.“
Derzeit „haben wir vier Mannschaften mit sieben und fünf mit elf Fußballern. Ob diese Struktur für das nächste Jahr beibehalten werden kann oder nicht, ist abhängig von den Mitteln, die wir mit unseren Initiativen zusammenbringen können.“
„Leider gibt es, wie wir alle wissen, eine allgemeine Krise. Wir werden großteils vom Landkreis Loulé unterstützt“, der sich „auch in Schwierigkeiten befindet und unsere Unterstützung drastisch gesenkt hat.“
Für die nächste Saison benötigt der Verein rund 60 000 Euro. „Wir haben jetzt die Hälfte des Budgets gedeckt.“
Eine der Initiativen, damit der Verein aktiv bleibt, ist ein Golfturnier, das für den 10. Juli in Quinta do Lago geplant ist. „Es ist offen für jedermann, alle Interessierten können teilnehmen.
Man braucht kein spezielles Handicap.“ Anmeldungen haben einen Referenzpreis von 50 Euro. Der Preis ist aber flexibel, je nach Möglichkeit der Teilnehmer.
In Zahlen ausgedrückt heißt das, die Struktur des Vereins braucht zwei bis drei Techniker pro Aufstellung (insgesamt sieben).
Jede hat einen technischen Leiter und benötigt außerdem logistische Unterstützung - Transporte, Kennzeichnung der Felder, Spieländerungen. „
Wir sprechen von 30 bis 40 Personen, jede mit ihrer Verantwortung und ihrer Funktion“, sagt er. Und „wir versuchen, im Rahmen unserer finanziellen Möglichkeiten, die besten Trainer zu holen“, sagt der Präsident.
Rund 90 Prozent der Athleten stammen aus der Gemeinde Almancil, und der Rest aus Faro und Olhão. „Es gibt immer wieder Phasen, in denen wir junge Menschen aufnehmen. Wir organisieren Turniere in den Grundschulen und laden Jugendliche ein, zu uns zu kommen und mit uns zu trainieren.“
Eine andere Möglichkeit Spieler zu gewinnen, „ist über Eltern, die ihre Kinder gerne Fußball spielen sehen. Jedenfalls ist der Club für jedermann offen. Nicht nur für diejenigen, die wissen, wie man mit dem Ball spielt. Wir haben Kinder, die nicht so talentiert sind, die aber schließlich integriert werden.“ Oder sogar noch weiter kommen...
„Das Talent muss herausgearbeitet werden. Die erfolgreichen Teams unseres Clubs bestehen aus Spielern, die von anderen Vereinen verworfen wurden. Das Potential war da, aber nicht entdeckt“, sagt er.
„Wir sind auch einer der wenigen Clubs, die ein weibliches Team zwischen 14 und 18 Jahren haben. Es ist ein neues Projekt, etwa sechs Monate alt. Da es an der Algarve keine Wettkämpfe für Frauen gibt, müssen wir einige Turniere für unsere Athletinnen organisieren.“
„Es ist lustig, weil sie in den Club gekommen sind und uns gefragt haben, ob wir an Frauenfußball interessiert sind. Wir haben eine technische Abteilung, die sich um sie kümmert und es ist gut gelaufen“, sagt er.
Und ist der Fußball immer noch König? „Heute sind die Zeiten anders. Junge Menschen haben Spielkonsolen, Computer, und das Internet entpuppt sich als sehr starke Konkurrenz. Früher gab es weniger Ablenkung und vielleicht wurde aus diesem Grund Fußball mit mehr Intensität erlebt“, räumt Luis Carlos Donnes ein. „Es wurde ernster genommen.“
„Wir haben junge Spieler, die wirklich Profispieler werden wollen, aber ich habe auch andere, die Klavier spielen oder Theaterkünstler sind, die andere Hintergründe haben, und für die es nicht nur den Fußball gibt“, sagt er. „Ich denke, die Jugendlichen heute leben den Fußball anders.
Ich kenne viele, die gespielt und sich dann ihren eigenen Weg in der Hochschulbildung gesucht haben“, sagt er.
Schließlich ruft Luis Carlos Donnes dazu auf, dass „Eltern sich mehr an den sportlichen Aktivitäten ihrer Kinder beteiligen. Und dass auch sie sich in Synergien mit den Vereinen begeben, die solche Art Hilfe benötigen.
Ich möchte, dass Eltern ihre Kinder ermutigen, Sport zu treiben - sei es Fußball oder was auch immer. Durch die neuen Technologien entwickeln sich unsere Kinder heute immer weniger gesellig, weniger gesund und sind fettleibiger“, sagt er abschließend.








