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Ausgabe 714
2012-02-02 > 2012-02-08
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Moody’s: Die portugiesische Wirtschaft wird weiter leiden

Es ist ein Teufelskreis. Mehr Strenge ist erforderlich, doch weitere Sparmaßnahmen wirken sich auf die Wirtschaft aus, und so schießt man sich bei der Bemühung das öffentliche Defizit zu reduzieren ins eigene Bein. Und so beginnt das Spiel von vorne.
Ausgabe 642 ( 2 Sep 2010), Ohne Kommentare »

Moody’s, eine der drei größten Rating-Agenturen weltweit, räumt ein, dass Portugal (und Länder wie Spanien und Italien) “wesentliche zusätzliche Mittel [zur Reduzierung des Defizits] für 2010 und 2011 angekündigt hat”.

Leider hat “diese Sparmaßnahme gleichzeitig negative Auswirkungen auf die Wachstumsaussichten der Eurozone”, was wiederum die Fähigkeit der Regierungen schwächt, ihre Defizite zu verringern.

Erst letzten Monat stufte die Rating-Agentur die Bonität [die Fähigkeit des Landes, seine Schulden zu bezahlen, nach Meinung des Unternehmens] Portugals herab. Nach der Herabstufung fiel der Wert des Euros.

Moody’s erklärte nun, “die Verschuldungslage von Portugal werde sich mittelfristig verschlechtern” und “die Aussichten für das Wirtschaftswachstum sind nach wie vor relativ schwach”. Das Unternehmen zieht in Betracht, dass 2011 das Defizit von 7,5% auf 6,8% des BIP sinkt. Die Regierung sagt, sie kann 7,3% und 4,6% schaffen.

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