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Algarve möchte ausländische Touristen, aber keine Werbung in anderen Sprachen
Es gibt Gemeinden in der Algarve, wie Tavira, Albufeira oder Lagos, die eine Zusatzsteuer auf die Beschriftung von Werbetafeln in anderen Sprachen erheben. Portimão ist noch in einer Phase der öffentlichen Diskussion und bereitet sich darauf vor genau das Gleiche zu tun.
Im Fall von Tavira verlangt die Gemeinde fünf Mal höhere Gebühren, wenn der Aufdruck nicht nur in portugiesischer Sprache ist, deren Nutzung wiederum gesetzlich vorgeschrieben ist.
Ausgabe 640 (19 Aug 2010),
65535 Kommentare »

Es gab schon eine Unzahl an Beschwerden, aber die Mehrheit bevorzugt am Ende die Werbung nur auf Portugiesisch. Die Gemeinde Lagos verlangt auch die fünffache Gebühr, die aber in diesem Monat etwas reduziert wurde, da so viele Beschwerden eingingen.
Jetzt wird nur der doppelte Betrag verlangt, wenn die Werbung ausschließlich in einer Fremdsprache ist. Für den Fall, dass sie auch auf Portugiesisch ist, wird keine zusätzliche Steuer erhoben.
In Albufeira beträgt die Gebühr für die Werbung in anderen Sprachen auch gut das Doppelte, allerdings ist die portugiesische Sprache nicht obligatorisch. In den Gemeinden Loulé, Lagoa und Olhão dagegen entfällt diese Art Zusatzgebühr, aber es muss immer Übersetzungen ins Portugiesische geben…








