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Ausgabe 729
2012-05-17 > 2012-05-23
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Missachtung der Klippengefahr kostet 750 Euro Strafe

Fast ein Jahr, nachdem am Strand Maria Luísa in Albufeira ein Felsstück fünf Menschen unter sich begrub, sind neue Strafen für diejenigen vorgesehen, die die Sicherheit außer Acht lassen.
Ausgabe 638 ( 5 Aug 2010), Ohne Kommentare »
Luís Rosa

Badegäste, die in verbotenen Bereichen erwischt werden oder Schutzbarrieren an den Klippen ignorieren, riskieren eine Strafe zwischen 10 und 50 Euro.

Das neue Gesetz, das gerade in Kraft getreten ist, sieht weitaus empfindlichere Strafen für diejenigen vor, die Schilder oder Schutzbarrieren zerstören, entfernen oder beschädigen.

Für Privatpersonen belaufen sich die Sanktionen dafür auf 200 bis 750 Euro und für juristische Personen (Körperschaften, Firmen, etc.) auf 1.000 bis 2.000 Euro.

“Es ist ein weiterer Schritt, um die Aufmerksamkeit der Strandbesucher auf die Gefahren in Klippennähe zu lenken.

Es ist essentiell, die Warnhinweise der Gemeinden und Seebehörden zu beachten”, zitierte Lusa einen Sprecher des Umweltministeriums.

Insgesamt wurden 177 Strände mit Schildern versehen, die vor Küstenerosionen warnen, die meisten an der Algarve und im Alentejo.

Francisco Ferreira vom Umweltverein Quercus begrüßt das neue Gesetz und sagt, dass es an der Zeit war, aber auch begleitende Kampagnen zur Sensibilisierung der Menschen für die Gefahr unter den Klippen sehr wichtig sind.

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