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Selbstmörder werden immer jünger

Selbstmord ist unter jugendlichen Portugiesen zwischen 14 und 24 Jahren die zweit häufigste Todesursache nach Verkehrsunfällen, so die Sociedade Portuguesa de Suicidologia (SPS).
Ausgabe 618 (18 Mär 2010), Ohne Kommentare »

Der Suizid ist ein Problem, das immer jüngere Menschen betrifft.

Erzieherische Faktoren, ein Mangel an sozialer Unterstützung sowie an Disziplin und Veränderungen in den Familien werden als Gründe dafür genannt.

Laut des Zentrums für Studien über Selbstmordversuche (Núcleo de Estudos do Suicídio/ NES) der Psychiatrie des Hospital de Santa Maria in Lissabon neigen junge Frauen eher dazu als junge Männer.

Die Statistik des Institutes zeigt, dass im Jahr 2001 sich 40 junge Menschen umgebracht haben, 2002 waren es 60, 50 im Jahr 2003, 45 im Jahr 2004 und 24 im Jahr 2005.

Bullying (körperliche oder psychische/ verbale Gewalt) und Beziehungsprobleme zwischen Freunden, Paaren oder mit den Eltern sind gewöhnlich der Auslöser für den Freitod junger Menschen, obwohl die SPS schätzt, dass in 90 Prozent der Fälle langfristige seelische Probleme und Depressionen zugrunde liegen.

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