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Europas Kampf gegen die Armut beginnt im Februar

Es wird der größte Kampf der EU im Jahr 2010.
Allerdings stehen die portugiesischen Gewerkschaften der Initiative argwöhnisch gegenüber.
«Wenn das Engagement, welches die Politiker, die die schlimmste Krise seit den 30er Jahren ausgelöst haben, zeigen, um das Finanzsystems zu retten, auch die Armut betreffen würde, wäre diese längst ausgerottet», kommentiert die führende Gewerkschaft CGTP-IN am Abend der offiziellen Eröffnung in Madrid.
In einer Presseerklärung vom 20. Januar behauptet der Zentralverband, dass allein “in Portugal fast 2 Millionen Menschen von der Armut betroffen sind und die Verteilung von Einkommen und Wohlstand EU-weit am unausgeglichensten ist.
Die reichsten 20 Prozent des Landes verdienen 6,1 Mal mehr als die ärmsten 20 Prozent.
Im Jahr 2000 hielten 10 Prozent der Familien rund 74 Prozent der Vermögensgüter inne”.
Trotzdem denkt die CGTP-IN, dass die Initiative eine Möglichkeit bietet, der “hohen Toleranzschwelle der Gesellschaft bezüglich dieser Problematik im Land ein Ende zu setzen und strukturelle Veränderungen zu fördern”.







